Batman: A Telltale Game Series

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Raziel
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Re: Batman: A Telltale Game Series

Beitrag von Raziel » Sa 23. Mai 2020, 19:45

Mir haben beide Batman Teile ziemlich gut gefallen. Enemy Within sogar noch etwas besser als die erste.

Schade, dass die vergleichweise untergingen. Den Ansatz, den man hier genommen hat und viele Charaktere etwas anders angelegt hat, als man es bisher kannte, hat mir sehr gefallen. Ist zwar schon etwas her, aber ich versuchs trotzdem mal:

Batman:
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Das man hier die Vorgeschichte bzw. den Charakter der Waynes geändert hat, fand ich schon echt mutig und reizvoll. Bisher waren sie ja wirklich immer die strahlenden Vorbilder. Das man aus Vicki Vale sozusagen den Endboss gemacht hat, fand ich auch interessant. Ebenfalls wirklich gut fand ich, dass manche Entscheidungen tatsächlich Auswirkungen hatten und sich ja teilweise ganze Abschnitte unterschieden (z.b. Greift man den Pinguin in Wayne Manor oder Harvey zuhause an?). Das sich manche Figuren so oder so entwickeln, wie es vorgeben ist, fand ich etwas schade (rettet man Harvey, dreht er trotzdem genauso durch wie wenn er den Unfall hat).
Insgesamt durchaus interessant, die Mischung aus Actionszenen und "Laberszenen" hat mir ziemlich gut gefallen und die Charaktere fand ich interessant und die Sprecher passend. Mir hat es gut gefallen

Enemy Within:
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John ist natürlich einsame Spitze. Noch nie mochte ich den Joker so sehr wie hier. Es war einfach toll zu sehen, wie sehr er Bruce mag und bewundert und unbedingt dein Freund sein will. Dass hier bei ihm und Harley mal die Rollen vertauscht sind, fand ich auch interessant. Das "Element", dass sich die Beziehung zu den einzelnen Figuren ständig verändert, fand ich auch echt gut. Harley fand ich ehrlich gesagt ziemlich ätzend und einfach nur anstrengend, aber ich mocht die Figur an sich sowieso noch nie. Bane war mir ein bisschen zu plump und Freeze etwas zu uninteressant. Die ganze Beziehung zu John ist natürlich das große Highlight, ich wusste zwar, dass es vermutlich nichts bringen wird, aber ich hab mir alle Mühe gegeben, ihm auch ein guter Freund zu sein, aber diverse Entwicklungen warn leider vorgeschrieben und meiner Meinung nach leider an 2-3 Stellen doch etwas hanebüchen. Die schlussendliche Verwandlung und das komplette durchdrehen waren aber toll inszeniert und ich fand die ganze Staffel ziemlich rund.
Insgesamt fand ich Enemy Within wirklich spannend und interessant und spontan locker in den Top 3 der Telltale-Spiele bei mir. Ich habe mal gelesen, dass die Batman Spiele die größten Flops von Telltale waren. Das finde ich sehr schade, da es inhaltlich keinen Grund dafür gibt.

@Soulcube
meinst du jetzt mit Ende wirklich das Ende (die letzte Szene/Entscheidung?) oder das Ende der Storyentwicklung?

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Re: Batman: A Telltale Game Series

Beitrag von SoulCube » Di 26. Mai 2020, 16:41

Boah, ehrlich gesagt kann ich mich an das Ende gar nicht mehr wirklich erinnern, dafür ist das schon zu lange her^^

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Re: Batman: A Telltale Game Series

Beitrag von Raziel » Mi 27. Mai 2020, 10:15

Bei mir war das Ende so:
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John hat rausbekommen, dass du Batman bist und wollte unbedingt dein Sidekick sein. Er ist allerdings deutlich brutaler zu Werke gegangen als Batman, man merkte eben schon, dass das nicht klappen wird. John wurde dann mit dem Mord am Riddler beschuldigt, was ihn schlussendlich richtig zum ausrasten brachte. Schlussendlich gestand Tiffany dann den Mord und John wurde schließlich komplett zum Joker, da er sich von allen (besonders von mir :( ) verarscht vorkam). Man kämpft dann gegen ihn und kann dann am Ende nochmal sagen, ob man ihn wirklich als Freund betrachtet hat oder nicht. In meiner Abspannszene besucht Bruce John dann auch wieder im Asylum, worüber der sich sichtbar freut.
Du hattest ja seinerzeit (schon ewig her) in die Runde gefragt, was wir vom Ende halten.

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