Peach Girl

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Peach Girl

Beitrag von Hirschi » Do 17. Feb 2011, 16:11

Peach Girl ist so ein Manga, den ich mit 14 angefangen habe, zu lesen, aber erst vor wenigen Monaten beendet habe. Damals fand ich den total cool, aber nachdem ich die nächsten Bände gelesen habe... man wird ja auch älter und irgendwie kommt einem dann alles nicht mehr ganz so toll rüber :lol: Der Anfang gefällt mir zwar heute noch ganz gut, aber gegen Mitte oder sogar früher wird es etwas seltsam, nervig und durchgelesen habe ich ihn dann auch nur, weil ich wissen wollte, wie es ausgeht. Naja...


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Peach Girl von Miwa Ueda erschien von 1997 bis 2003 in Japan, die Einzelkapitel wurden dann in 18 Bänden zusammen gefasst. Diese erschienen dann 2003 bis 2007 bei uns vom EMA-Verlag, davor gab es die Einzelkapitel auch in der Manga Power. Die Serie ist abgeschlossen, hat auch einen Anime spendiert bekommen und sogar noch drei Zusatzbände, in denen man sieht, wie es den Hauptpersonen an der Uni ergeht.

Story:
Die 15-jährige Momo Adachi hat eine sehr dunkle Haut, die immer dunkler wird, sobald sie starker Sonne ausgesetzt wird, daher vermeidet sie es auch, zu schwimmen, obwohl sie Talent dafür hat. Da sie früher im Schwimmteam war, sind ihre Haare ausgebleicht und blond geworden. Aufgrund dieses Aussehens wird sie des öfteren für ein japanisches Kogal gehalten; hübsch, dumm, und leicht (bzw. für Geld) zu haben, weswegen es auch nicht selten ist, dass sie mitten auf der Straße von alten Perversen angesprochen wird.
Ihre beste Freundin Sae ist zugleich ihr ärgster Feind. Sae ist ebenfalls hübsch, hat aber weiße Haut und dunkles Haar und ist sowieso sehr beliebt bei den Jungs. Als Momo Anfang des Schuljahres wegen Erkrankung die erste Woche nicht da war, verbreitete Sae Lügengeschichten über diese, dass Momo ein echtes Partygirl ist und mit vielen Männern schläft, schwanger wurde und abgetrieben hat. Deswegen hat sie schon von Anfang an einen schlechten Ruf und wird gemieden bzw. gemobbt, wie es nur geht.
Nicht nur das bringt Momo auf die Palme, sie wird von Sae zudem ständig beschattet und nachgemacht, wenn sich Momo eine Tasche kaufen will, behauptet Sae, diese stehe ihr überhaupt nicht, und kauft sie sich dann selbst. Selbst die Frisur und sonstige Kleidung kopiert sie einfach.

Momo ist seit längerem in den Schulkameraden Toji verliebt, traut sich aber nicht, es ihm zu gestehen. Dies hat mehrere Gründe, zum einen natürlich Sae, die ihr die erste Liebe total kaputt machen würde, zum anderen hat sie mal gehört, dass Toji dunklen Teint bei Frauen nicht mag. Daher verzichtet sie auf das Schwimmteam und schmiert sich lieber alle paar Minuten mit Sonnenschutz ein, um nicht noch dunkler zu werden.
Eines Tages fragt Sae Momo, in wen sie verliebt ist. Aus oben genannten Gründen zeigt sie auf den Schulschwarm Kairi, der jede bekommen kann, wie es scheint. Am nächsten Tag fängt Sae also an, sich an Kairi heran zu schmeißen... dieser jedoch entpuppt sich als der einzige, der nicht an Saes Lügengeschichten glaubt und wird später Momos einziger und bester Freund. Trotzdem kann er es nicht lassen, Momo zu umgarnen ;)

Im Laufe der Zeit entwickelt sich also eine Dreiecksgeschichte, da Momo und Toji wirklich zusammen kommen, diese Beziehung aber ständig von Sae intrigiert wird. Noch dazu Kairi, der ebenfalls Interesse an Momo hat... es ist also ein ständiges Hin und Her zwischen den Protagonisten.


Mehr zu verraten wäre jetzt blöd, jedenfalls ist das so die Geschichte der ersten 3-4 Bände. Später wird alles noch viel abgefahrener; Sae wird vor der ganzen Schule enttarnt und diesmal ist sie diejenige, die gemobbt wird, findet sich später aber wieder und macht weiterhin böse weiter, die Dreiecksgeschichte zwischen Momo, Toji und Kairi wird auch immer seltsamer, ach, lest am besten selber. Manchmal weiß man selbst nicht so genau, wieso das jetzt alles so kommen muss ^^
Vom Ende bzw. von den letzten paar Bänden bin ich doch etwas enttäuscht. Das liegt vor allem daran, dass zwei Charaktere einen riesigen Wandel durchmachen, Beispiel Kairi: Zu Beginn der coole, immer nette Typ, der Momo umgarnt, später ein weinerliches Etwas, der immer mehr wie ein Mädchen/Kleinkind aussieht. Das ständige Hin und Her später nervt auch etwas, da die Sae-Intrige-Geschichte irgendwann beendet ist, daher muss natürlich anders Drama geschaffen werden.

Die Zeichnungen schwanken. Die Titelbilder sind teilweise richtig grässlich (meiner Meinung nach kann die Frau nicht mit Farben umgehen), dafür sind die Kapitel, besonders die ersten, ganz gut gemalt. Allerdings kann ich manchmal auch ein bißchen verstehen, warum Momo so einen schlechten Ruf hat, was die manchmal anzieht :) Sieht manchmal wirklich etwas nuttig aus, und die Haare / die Frisur machen es dann nicht gerade besser.

Es gibt auch drei Zusatz-Bände, die etwas später spielen und in denen diesmal Sae die Hauptperson ist. Ich habe diese nur angefangen, weil ich sie ziemlich langweilig und unlustig fand.


Kennt noch jemand Peach Girl? Was haltet ihr davon?
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Re: Peach Girl

Beitrag von Hawk » Do 17. Feb 2011, 16:57

Peach Girl... das habe ich in der Manga Power immer übersprungen. :lol:

Ne, ich hab mir mal einige Kapitel durchgelesen und konnte aber nie etwas damit anfangen. Das war mir dann doch etwas zu klischeehaft mit den ganzen Intrigen und Beziehungsüroblemen. Die Titelbilder waren wirklich echt grässlich. Das sah teilweise richtig unnormal aus, was die Farbwahl betrifft und der Zeichenstil hat mich jetzt auch nicht so sehr angesprochen.

Einen Anime und eine Live-Action Serie davon gibt es ja, so viel ich weiß auch. Hat mich aber ebenso wenig interessiert.

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