The Legend of Zelda: A Link to the Past (Super Nintendo)

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Konso
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The Legend of Zelda: A Link to the Past (Super Nintendo)

Beitrag von Konso » So 14. Nov 2010, 00:48

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The Legend of Zelda: A Link to the Past-Verpackung


Einordnung:
The Legend of Zelda: A Link to the Past (Japanisch: ゼルダの伝説 神々のトライフォース, Zeruda no densetsu: kamigami no toraifōsu, wörtlich: Die Legende von Zelda: Triforce der Götter) ist der dritte Teil der berühmten Spielereihe um den Helden Link und Prinzessin Zelda. Wie schon der Angry Video Game Nerd in seinem "Chronologically Confused about Zelda"-Video feststellte, hat auch dieser Teil nur wenig Verbindung mit den vorherigen (oder auch nachfolgenden) Zelda-Teilen. Er kann nahezu beliebig in den Zeitstrahl eingeordnet werden, wenngleich auf der Rückseite der Verpackung steht, dass Link und Zelda Vorfahren der Helden aus den vorherigen Teilen seien. Im Spiel selbst wird darauf jedoch nicht weiter eingegangen.

In der Veröffentlichungsreihenfolge liegt vor diesem Teil "Zelda II: The Adventures of Link" für das NES. Nachfolger dieses Spieles ist "The Legend of Zelda: Link's Awakening" für den Game Boy.

Erschienen ist das Spiel zunächst auf dem Super Nintendo Entertainment System als einer der ersten Top-Titel am 21. November 1991 (JP), 13. April 1992 (US) und am 24. September 1992 (EU). Mit über 4,6 Millionen Spieleverkäufen ist A Link to the Past das siebentmeist verkaufte Spiel auf dieser Konsole.
Neuveröffentlichungen folgten in zwischen Dezember 2002 (US) und März 2003 (JP, EU) für den Game Boy Advance sowie für Wiis Virtual Console am 2. Dezember 2006 (JP), 22. Januar 2007 (US) und am 23. März 2007 (EU)
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The Legend of Zelda: A Link to the Past-Titel

Story:
Im Golden Land befindet sich das Triforce, ein Symbol der Götter des Mutes, der Kraft und der Weisheit. Jeder der das Triforce findet, dessen Wünsche mögen in Erfüllung gehen. Der Dieb Ganondorff Dragmire findet das Triforce und das Goldene Land wird zur Schattenwelt. Er selbst verwandelt sich dabei in das Monster, das als Ganon bekannt ist. Sieben Weise aus Hyrul erstellen ein Siegel, welches Hyrule und die Schattenwelt voneinander trennt, wodurch Ganon gefangen ist.
Der böse Zauberer Agahnim hat die Nachfahren der sieben Weisen entführt und will mit ihnen das Siegel zur Schattenwelt brechen um Ganon aus dieser zu befreien. Zelda sendet einen telepathischen Hilferuf an Links Onkel, der sich sofort auf den Weg macht um Zelda zu retten. Link folgt ihm heimlich und findet seinen im Sterben liegenden Onkel in einem Geheimgang zum Schloss. Dieser gibt ihm den Auftrag, Prinzessin Zelda zu retten. Im Verlaufe des Spieles muss Link drei Amulette in drei Schlössern der Lichtwelt finden um mit diesen das Master-Schwert im verwunschenen Wald finden um sich der Schlacht mit Agahnim zu stellen. Doch mit seiner letzten Kraft teleportiert er Link in die Schattenwelt, in der die sieben Nachfahren der Weisen gefangen gehalten sind. Diese muss er aus 7 Dungeouns befreien und sich dann der endgültigen Schlacht gegen Agahnim und Ganon stellen.


Grafik:
Die Grafik ist gehobener Super Nintendo Standard, besonders wenn man berücksichtigt, dass das Spiel eines der ersten Spiele war, die auf diesem System veröffentlicht wurden. Sie hat einen ähnlichen Stil wie die Grafik von Super Mario World, die Umgebung ist größtenteils in kräftigen lebhaften Farben gehalten (vor allem in der Lichtwelt), während die Schattenwelt grundsätzlich eher düsterer im Design ist.
Die Kamera ist aus der isometrischen Vogelperspektive gehalten, sie ist auf einer starren Ebene festgehalten und bewegt sich nur auf der Ebene parallel zum Boden. Der Blickwinkel wirkt nie störend, man hat immer die Umgebung gut im Blick. Kamerahänger wie in den dreidimensionalen Teilen kannte man damals ebenfalls noch nicht.
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Links: Karte der Schattenwelt (Klick führt zu größerer Version)
Rechts: Karte der Lichtwelt (Klick führt zu größerer Version)


Sound:
Für die musikalische Untermalung ist Koji Kondo in dem Teil zuständig gewesen. Die Musik wurde von einem Orchester eingespielt und nachträglich digitalisiert. Insbesondere die "Hyrule Overture" (umgangssprachlich auch "Legend of Zelda Theme") ist ein regelrechter Ohrwurm... man kennt es einfach. Nicht umsonst wurde es bei ScrewAttacks Top 10 Videogame Themes auf Platz 1 gewählt. Auch die anderen Musikstücke sind eingängig und stören eigentlich nicht, und sie erfüllen ihren Zweck... nach einigen Youtube-Kommentaren zu urteilen, liefen einigen Spielern tatsächlich Schauer über den Rücken, als sie das Musikstück zum ersten mal hörten. Wenn das nicht für die Musik spricht, was dann?
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Link bei seiner Wirbelschwert-Attacke


Steuerung & Spielsystem:
Das Spielsystem ist relativ simpel.
Steuerkreuz: Bewegung
A-Taste: Sprechen, Heben, Tauchen, Rennen, etc
B-Taste: Schwert
X-Taste: Karte
Y-Taste: Zweites Objekt
Start-Taste: Menü
Select-Taste: Speichern/Beenden/Pause

Die Steuerung ist nach kurzer Eingewöhnungszeit kein Problem, auch nach längerer Abstinenz vom Spiel vergisst man die Steuerung einfach nicht.

Auch das System überfordert wohl keinen Spieler, man wandert durch die Welt und tötet Monster, Soldaten und andere Störenfriede vornehmlich mit dem Schwert. Friedfertigere Naturen können die Gegner auch mit einem Bumerang oder dem Enterhaken betäuben, erhalten dafür allerdings auch keine Herzchen oder Magiefläschen um verloren gegangene Energie wieder aufzufrischen. Wird Link von einem Gegner getroffen, verliert er (je nach Stärke des Gegners und seines Anzuges) ein Viertel bis zu einem ganzem Herzen von insgesamt bis zu 20 Herzen, die Link besitzen kann. Neue Herzen erhält Link mit jedem besiegtem Bossgegner sowie für jeweils vier Herzteile, von denen 24 in der ganzen Welt versteckt sind. Bestimmte Gegenstände benötigen magische Kräfte, diese werden durch einen grünen Balken angezeigt. durch grüne Flaschen wird dieser Balken wieder aufgefüllt, und im Laufe des Spieles kann man den Magieverbrauch der Gegenstände um 50 % reduzieren.

Die Bosse, die am Ende jedes Dungeons warten, sind abwechslungsreich und innovativ. Jeder Boss hat seine eigene Taktik, um ihn am effektivsten zu besiegen, auch wenn meist mehrere Wege zum Ziel führen

Rätsel sind in dem Spiel kaum vorhanden, die größte Herausforderung dürften wohl die 24 Herzteile sein, die in der ganzen Welt versteckt sind, vor allem, da man für manche Herzteile einfach nur Glück benötigt (besonders bei dem Herzteil, welches man in einem Minispiel ausgraben kann). Auch die Dungeons stellen halbwegs erfahrene Spieler kaum vor Schwierigkeiten, vor allem die Geheimpassagen werden hauptsächlich durch Bomben oder durch vier Fackeln freigelegt.


Trivia
In den Versionen außerhalb Japans wurden religiöse Anspielungen entfernt, schon der Titel wurde nicht aus dem Japanischen übersetzt ("The Triforce of the Gods") sondern umbenannt. Auch Hieroglyphen aus dem Intro wurden verändert.
Berühmtheit erlangte auch der "Chris Houlihan"-Raum. Chris Houlihan gewann im Nintendo Magazin, dass er in eienm Spiel erwähnt werden würde. In diesem Raum gibt es einige Rubine zu finden.
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Der Chris Houlihan-Raum

Fazit:
The Legend of Zelda: A Link to the Past macht auch nach 18 Jahren immer noch Spaß. Für die damalige Zeit waren die Grafik und der Sound auf jeden Fall im oberen Bereich der Rangliste angesiedelt und auch heute noch hat das Spiel nichts von seinem Reiz verloren.

Eine Bewertung gestaltet sich hier aufgrund des Alters des Spieles etwas schwierig, daher verzichte ich hier auf die klassische Bewertung nach einzelnen Kriterien und verbleibe damit, dass jeder dieses Spiel zumindest angespielt haben sollte, da es alles in allem ein Meilenstein der Videospielgeschichte ist, und das Spiel, welches die Legend of Zelda Reihe bekannt gemacht hat.

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