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 Betreff des Beitrags: Alien Breed: Impact
 Beitrag Verfasst: Mi 28. Dez 2011, 04:13 
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König des Waldes
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Alien Breed: Impact

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System: PC (Steam), PSN, Xbox Live Arcade (unter dem Namen Alien Breed Evolution)
Genre: Action
USK: Ab 16 Jahren
Entwickler: Team 17
Sprache: Englisch, Deutsche MenĂŒs & Untertitel
Release: Dezember 2009 (XBLA), Juni 2010 (Steam), September 2010 (Steam)
Schwierigkeitsgrad: Frei wÀhlbar
Preis: 9€ (Steam)

Sonstiges: Alien Breed: Impact ist ein Remake des MS-DOS-/Amiga-Klassikers Alien Breed. Außerdem bietet Alien Breed: Impact im Vergleich zu Alien Breed Evolution die Möglichkeit von Upgrades der Waffen & Items sowie besseres Aliendesign.

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Pro:Contra:
+ schöne Grafik- nahezu keine Handlung
+ Handlung wird zwischen Levels mit Comic-Sequenzen vorangetrieben- teils nervtötende Aliensounds
+ coole Waffen & Upgrades- monotoner Spielverlauf
+ gelungene Horror-Sci-Fi-AtmosphÀre- keine RÀtsel
+ Arcade-lastiges Gameplay- zu wenig Gegnervielfalt
+ Co-Op-Modus
+ gelungener Endgegnerkampf
+ hektische Action
+ angenehme Steuerung mit Controller
+ Logs als SammelgegenstÀnde



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Fazit:
Da Steam kĂŒrzlich die gesamte Alien Breed-Trilogie fĂŒr nicht einmal 5 Euro anlĂ€sslich des Weihnachts-Sales hatte, war ich neugierig und habe zugegriffen. Nach einem Level kristallisiert sich schnell, um welche Sorte Spiel es sich hier handelt. Wer einfach ein klassisches Actionspiel fĂŒr zwischendurch haben will und seine Hirnzellen mal auf Standby schalten möchte, ist mit Alien Breed: Impact gut beraten.
Man ĂŒbernimmt die Controlle von Conrad auf dem Raumschiff Leopold, das mit einem anderen gigantischen Raumschiff zusammengestoßen ist und wird stets vom Androiden Mia beraten. Dass die anfangs ruhige und dĂŒstere AtmosphĂ€re nicht mehr lange hĂ€lt, ist klar: Bald strömen Aliens aus jeden Ecken und Löchern. Man merkt, dass sich Alien Breed an der Filmvorlage Aliens - Die RĂŒckkehr orientiert. Von automatischen MGs bishin zu Alien-Eiern erinnert viel an den Klassiker. Nun, was bietet das Spiel alles?
Überzeugend ist besonders die Grafik. Team 17 verwendet die Unreal 3 Engine und das ist auch gut so. Licht- und Schatteneffekte wirken authentisch und die Raumschifftexturen unterstreichen das Sci-Fi-Setting sehr gut. Gerade die Licht- bzw. Schatteneffekte punkten besonders, da man öfter in blitzenden ServerrĂ€umen oder sonstigem ist. An dieser Stelle muss man jedoch auch sagen, dass die Aliens leider recht lieblos gestaltet sind. Man kann sie zwar unterscheiden, manche wirken anfangs jedoch ziemlich gleich und ... "wie Brei".
Zum Soundtrack kann man nicht einmal viel sagen. Es gibt einige actionreiche Songs, die das Spiel in hektischen Situationen untermalen, ansonsten hört man ohnehin nur GerĂ€usche des Schiffs, Geballer und Aliens. Letzteres kann teils unangenehm fĂŒr die Ohren sein, das hat ziemlich gestört.
Durch die Grafik bedingt muss ich auch die AtmosphĂ€re loben, so ein SpielgefĂŒhl hatte ich schon lange nicht mehr. An sich spielt sich Alien Breed: Impact wirklich wie von der alten Schule, trotzdem fĂŒhlt man sich in die Rolle ein und möchte versuchen, bestmöglich durch die Alienmassen zu kommen und jeder Gefahr zu trotzen. Auch in ruhigeren Momenten ist die AtmosphĂ€re dĂŒster und wirkt nur bedingt aufgesetzt. Hier gibt es "grĂ¶ĂŸere" Spiele, die schlechtere AtmosphĂ€ren ĂŒbermitteln, finde ich.
Ebenfalls positiv fallen die Levelwechsel auf. Die Handlung, an der es leider mangelt, wird zwischen den fĂŒnf Levels im Comic-Stil erzĂ€hlt und passt gut in das Old School-Gameplay herein.
Vom Umfang her ist Alien Breed: Impact fĂŒr den Preis in Ordnung, man hat genug Waffen (darunter Flammenwerfer oder Lasergewehre) und kann diese zusĂ€tzlich noch upgraden. An gewissen Konsolen kann Conrad Waffen & GegenstĂ€nde gegen Geld aufwerten. An GegenstĂ€nden gibt es Medipacks, Granaten und sonstiges.

Richtig negativ sind in meinen Augen zwei Dinge: Der unglaublich monotone Spielverlauf (ballern, Hebel aktivieren, ballern, Hebel ...) und die viel zu klein geratene Gegnervielfalt. Die Punkte laufen Hand in Hand, denn vom ersten bis zum letzten (also fĂŒnften) Level kĂ€mpft man sich durch Massen von Alien-Horden und irgendwann fragt man sich: "Kommt da noch mehr?". Leider nein, die Motivation zum Weiterspielen bietet wohl eher die hektische Action selbst und die AtmosphĂ€re.
Deswegen rate ich, Alien Breed: Impact zwischendurch zu spielen. Ein Level geht in der Regel 40-50 Minuten, einer am Tag und das ist auch gerade richtig. FĂŒr mich als Fan der alten Schule jedenfalls ein recht gelungenes Remake.

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Wertung:

Story: 4/10
AtmosphÀre: 8/10
Grafik: 8/10
Sound: 6/10
Steuerung: 8/10
Wiederspielwert: 7/10
Umfang: 8/10
Preis/Leistung: 7/10

70 %

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Man's proper stature is not one of mediocrity, failure, frustration, or defeat, but one of achievement, strength, and nobility. In short, man can and ought to be a hero.
Mike Mentzer

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