Hunt: The Real Slender Game

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RAWR!
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Hunt: The Real Slender Game

Beitrag von RAWR! » Di 26. Feb 2013, 23:49

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Man hätte ahnen können das mit dem Slender Mythos so einiges an Film und Videospiel zu uns schwappt. Selbst mich hat der schlanke Herr in den Bann gezogen, und auch ob Fiktion oder Wahrheit, Angst vor ihm zu haben, hat auch was.

Nachdem ich nun schon dem ein oder anderen YouTuber beim "Slendern" zugeschaut hab, wollte ich mich auch mal ranwagen. Stattdessen ich aber das gute alte "Eight Pages" spiele, dachte ich, ich greife zu was anderem. Was für ein Zufall das mir "Hunt" in die Hände fiel, nachdem ich vor Monaten einen Trailer sehen dürfte. Ich musste es dann gleich mal runterladen, denn als kleiner Grafikfetischist, hat mich dann diese Version mehr angesprochen. Ob aber der Horror auf dem selben Level wie beim Slender Papa ist, soll hier geklärt werden.

Kurz zum Inhalt, auch wenn die Entwickler "Eight Pages" als Spielprinzip und Inspirationsquelle übernommen haben, so fängt es schon in der ersten Minute an sich abzugrenzen. Die Grafik verwöhnt das Auge mit einer wunderschönen, mystischen, leicht oder eher verdammt gruseligen Waldumgebung, Regen und einem coolen Grafikfilter der alles wie eine Videokamera aussehen lässt. Auch storytechnisch hat sich was getan. Im unbekannten Gebiet haben Forscher des Paranormalen sich der Aufgabe gestellt dem Mythos eines verschollenen Mark Slenders auf die Spur zu kommen. Mehr kann ich zu dem Punkt nicht sagen, da storytechnische Infos auf den Zetteln stehen, die, wie im Original, eingesammelt werden müssen. Und warum ich die nicht lesen konnte, möchte ich jetzt erzählen.

Hunt ist grafisch, atmosphärisch und auch soundtechnisch ein echter Hingucker, Slender Hype hin oder her. Wer beim Originalspiel schon Angst hatte, wird hier ebenfalls bedient. Doch leider hat Hunt ein Manko was es mir quasi unmöglich macht, das Spiel überhaupt zu beenden. Wir alle wissen das Slender, je mehr Seiten man hatt, schneller hinter einem her ist, hier genauso. Tatsächlich ist Slender in diesem Spiel aber selbst auf der sogenannten "Noob" Stufe, so agressiv das wohl die meisten Schwierigkeiten haben dürften überhaupt vorwärts zu kommen. Innerhalb der ersten 5 Minuten, keine Seite eingesammelt, nichts von der Karte gesehen, aber dafür mindesten 5 Mal Slenders Anwesenheit durch das bekannte Rauschen bemerkt und ihn 2 Mal gesehen. Ich will das Gebiet erkunden, lande in 3 Sackgassen (davon gibt es eindeutig zu viele) und Slender steht auf meinem Rückweg direkt vor meiner Nase.

Schlussendlich bedeutet das, Karte auswendig lernen, keine unnötigen Wege gehen, andauernd rennen, Zettel ganz schnell einpacken und Panik haben. So gruselig es auch war, irgendwie und irgendwann macht es dann doch kein rechten Spaß mehr wenn Slender so krass gespawnt wird und mann überhaupt nichts schafft. Besonders nervig ist auch der Levelbau, der im ersten Moment vollkommen episch wirkt, einen aber im Endeffeckt nach 2 Minuten Laufweg ganz plötzlich in einer Sackgasse stehen lässt.

Ich werde es weiterzocken, aber Frust sollte bei einem Slender nicht aufkommen. "Eight Pages" war mit seiner Simplizität ein wenig vorraus. Trotzdem aufjedenfall mal anzocken! Kostenlos hier runterladbar:
http://haunt-slendergame.com/

PRO

+ Grafik
+ Atmosphäre
+ Soundkulisse
+ Schauplätze
+ Extras
+ kostenlos


CONTRA

- Slenderspawning
- zu große Map
- Hektik
- Schwierigkeitsstufen für'n Arsch

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