Animes der 80er/90er Jahre

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Animes der 80er/90er Jahre

Beitrag von püpp » Di 7. Dez 2010, 22:21

Dieser Thread soll dazu dienen, gemeinsam in Erinnerungen zu schwelgen und uns an alte, kultige Animes zu erinnern, die u.a. im Fernsehen liefen.
Besonders in den 90er Jahren wurden diverse Anime-Serien (wie z.B. Sailor Moon, Pokemon, usw...) kult. Jedoch gab es auch "kleinere" Serien, die mir im Gedächtnis geblieben sind. Diese wären zum Beispiel "Anna mit den roten Haaren", "Die kleine Prinzessin Sara" usw.

Welche kennt ihr eigentlich noch und welche haben euch besonders gut gefallen? Es wäre schön, wenn ihr in dem Zusammenhang die Serie kurz vorstellt und ein (paar) Bild(er) einfügt.

Also meine Kinheit hat definitiv Georgie begleitet. Ich habe diese Serien als kleines Mädchen sehr geliebt, die Geschichte hat mich damals sehr fasziniert.

Bild

Hier kurz zur Story:
Amazon hat geschrieben:Wie unbeschwert ist doch die Kindheit der kleinen Georgie! Mit ihren beiden Brüdern Abel und Arthur wächst sie auf einer australischen Farm auf. Doch in Wirklichkeit belastet ein dunkles Geheimnis die Familie Butman. Georgie ist nur ein Findelkind mit einer traurigen Familiengeschichte. Einst gehörten ihre Eltern dem englischen Adel an, nun ist sie eine Verbannte. Im Laufe der Zeit verlieben sich Abel und Arthur in ihre schöne Schwester und auch Georgie selbst findet einen Mann, der ihr Herz höher schlagen lässt. Für ihn muss sie aber nach England zurückkehren. Wird sich dort auch endlich die Intrige aufklären, die einst ihre Eltern ins Verderben stürzte? Georgies Brüder wollen sie nicht allein lassen und reisen ihr hinterher. Gemeinsam und doch getrennt, müssen die Drei eine Menge Abenteuer bestehen. Wird Georgie schließlich das Glück erkennen, das die ganze Zeit zum Greifen nahe war?


Ich hab auch noch eine Frage, vllt kann mir ja jemand helfen: Damals gab es auch eine Serie, in der ein Mädchen, zusammen mit ihrem kleinen Bruder, immer mit einem Jungen spielten. Irgendwann haben die sich, aus irgendeinem Grund, zerstritten und dieser Streit durchzog sich über die ganze Serie. Welche Serie war das?

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Re: Animes der 80er/90er Jahre

Beitrag von Megaolf » Di 7. Dez 2010, 23:01

Wie eigentlich alles, waren auch Animes früher besser. Ist doch klar. Da ich aber ein wenig zu spät geboren wurde, ich keinen Nerd Freund hatte, der mir diesen Animes näher gebracht hat und ich am Land gewohnt habe, wo sowieso noch Reichsfunk lief, bin ich erst in den frühen 90ern auf die vielzahl von Animes aufmerksam geworden. Noch heute schaue ich gern Animes, aber bis auf ein paar wenige, die ich noch abzählen kann, ohne mir beide Schuhe ausziehen zu müssen, finde ich die neuen Animes zu sehr zeitgeistlich und popkulturmäßig.

Leider gehen viele Versandhäuser und Publisher reihenweise Pleite oder der Kundenservice hat aufgegeben, so komme ich auch nicht mehr legal und günstig an DVDs. Damn you, illegale Downloader, damn you to hell!

Was ich gern geschaut habe?
Superdimension Fortress Macross, Genesis Climber Mospeada, Gunbuster: Aim for the Top, Vision of Escaflowne, Cowboy Bebop, Elfen Lied, Code Geass, Dragon Ball Z, Afro Samurai, Ghost in the Shell (und Stand Alone Komplex), Megazone 23, Bubblegum Crisis und Naruto (bevor es von Shippuden korumpiert wurde).

Dazu noch einige Filme und OVA's, darunter aber größtenteils Myazaki und Studio Ghibli Werke, die einfach das sind, was Disney für den westlichen Markt war.

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Re: Animes der 80er/90er Jahre

Beitrag von Hirschi » Mi 8. Dez 2010, 12:11

Heidi!
Die Serie hab ich von klein auf gesehen und das war meine erste, richtige Lieblingssendung. Habe es immer mit meinen Eltern und meinem Opa geguckt, die waren auch echte Fans :mrgreen: Als die Serie einmal zu einer geregelten Zeit auf 3sat lief, haben wir sie dann aufgenommen, damit wir sie jeden Tag gucken können.

Worum gehts?
Die fünfjährige Heidi hat bis jetzt bei ihrer Tante Dete in Maienfeld gelebt, da ihre Eltern schon früh starben. Dete hat in Frankfurt (am Main ;)) eine Arbeit gefunden und kann das Kind nicht mitnehmen, darum geht sie über Dörfli nach oben auf die Alm, auf der Heidis Großvater mutterseelenallein lebt und von allen nur "Alm-Öhi" genannt wird. Nach all der Zeit soll er sich jetzt gefälligst um die Kleine kümmern. Der Alm-Öhi ist ein alter Griesgram und möchte mit keinem anderen Menschen etwas zu tun haben, aber Heidi hat so ein sonniges Gemüt, dass auch sein Herz erweicht wird und er sie schnell lieb gewinnt. Heidi fühlt sich nach all der Zeit endlich Zuhause und lernt von ihrem Großvater, wie man Ziegen melkt, Käse macht und so weiter. Sie freundet sich auch mit dessen Bernardhiner Josef an, dem Ziegenpeter und seiner blinden Großmutter.
Als Heidi acht Jahre alt ist, kommt eine herausgeputzte Tante Dete zurück und nimmt sie mit nach Frankfurt, weil der reiche Herr Sesemann eine gelähmte Tochter namens Clara hat, die eine Spielkameradin sucht. Dete schafft es mit einem Trick, Heidi zu überreden (Heidi denkt, Frankfurt läge in der Nähe und sie wäre vor Sonnenuntergang schon zurück) und fortan muss Heidi bei Clara bleiben.
In Frankfurt hat Heidi sehr großes Heimweh. Zwar sind alle, bis auf Claras Erzieherin Fräulein Rottenmeier, sehr nett zu ihr, aber sie möchte zurück in die Berge, bleibt jedoch wegen Clara doch bei ihr. Bis sie irgendwann sehr krank wird und schlafwandelt, erst dann erlaubt Clara ihrer besten Freundin, zurückzukehren.

Das ist noch nicht alles, es passiert noch einiges, nachdem Heidi zurück beim Großvater ist, aber das ist wohl das wichtigste :) Ich liebe die Serie und habe sie mir erst letztens wieder ganz angeschaut. Gerade die Folgen, in denen Heidi nach Frankfurt geht und großes Heimweh hat, sind sehr traurig... Aber es gibt auch sehr viele lustige und lehrreiche Folgen, zum Beispiel muss Heidi einsehen, warum ihr eigenhändig aufgezogener Vogel Piep sie im Herbst verlässt oder warum Fräulein Rottenmeier ihre gesammelten weichen Brötchen für die blinde Großmutter wegnimmt, die langsam hart geworden sind.
Kann die Serie nur jedem empfehlen!

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püpp hat geschrieben:Ich hab auch noch eine Frage, vllt kann mir ja jemand helfen: Damals gab es auch eine Serie, in der ein Mädchen, zusammen mit ihrem kleinen Bruder, immer mit einem Jungen spielten. Irgendwann haben die sich, aus irgendeinem Grund, zerstritten und dieser Streit durchzog sich über die ganze Serie. Welche Serie war das?

Also das interessiert mich jetzt auch o_o sagt mir aber gar nichts. Kannst du dich noch an andere Sachen erinnern?
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Re: Animes der 80er/90er Jahre

Beitrag von Hawk » Mi 8. Dez 2010, 13:33

püpp hat geschrieben:Ich hab auch noch eine Frage, vllt kann mir ja jemand helfen: Damals gab es auch eine Serie, in der ein Mädchen, zusammen mit ihrem kleinen Bruder, immer mit einem Jungen spielten. Irgendwann haben die sich, aus irgendeinem Grund, zerstritten und dieser Streit durchzog sich über die ganze Serie. Welche Serie war das?


Ich glaube du meinst die Animeserie Die Kinder vom Berghof? Lief damals auf RTL2 glaube ich.

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Re: Animes der 80er/90er Jahre

Beitrag von püpp » Mi 8. Dez 2010, 13:38

Hirschi hat geschrieben:Aber es gibt auch sehr viele lustige und lehrreiche Folgen, zum Beispiel muss Heidi einsehen, warum ihr eigenhändig aufgezogener Vogel Piep sie im Herbst verlässt oder warum Fräulein Rottenmeier ihre gesammelten weichen Brötchen für die blinde Großmutter wegnimmt, die langsam hart geworden sind.

Ja, besonders diese "lehrreichen" Folgen finde ich so toll an diesen Serien. Ich denke sowas ist total wertvoll für Kinder. Ich möchte nicht über die heutigen Animes urteilen (kann ja nicht alles wie früher sein :mrgreen: und Geschmäcker, Mode und die Zeit ändern sich) aber solche alltägliche, lehrreiche, ich sag mal "Tips" gibt es nicht mehr so häufig.
Kennst du eigentlich noch die fröhliche Familie? Das war auch immer so eine lehrreiche Serie, herrlich :mrgreen:


Hirschi hat geschrieben:Also das interessiert mich jetzt auch o_o sagt mir aber gar nichts. Kannst du dich noch an andere Sachen erinnern?

OK ich probier es mal. Aber ich kann mich wie gesagt nur vage an die Serie erinnern, kann also sein, dass ich was verwechsel oder so.

Ich glaub die zwei haben sich zerstritten, weil sich der Junge beim gemeinsamen Spielen einen Bein gebrochen hat. Ich glaub das Mädchen hatte eine Mitschuld, und da sie sich nicht bei ihm entschuldigt hat, haben sie sich eben zerstritten. Die beiden sind total stur und wollen sich einfach nicht vertagen, weil keiner von denen den ersten Schritt machen will...in Wirklichkeit jedoch sind beide sehr traurig, da sie sich eigentlich total mögen... Jaaa... vielleicht fällt mir ja noch irgendwas ein, später.

EDIT: @Hawk
Jaaaa, genau, die Serie meinte ich! Danke ^^

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Re: Animes der 80er/90er Jahre

Beitrag von Hirschi » Mi 8. Dez 2010, 14:21

Jaa die Fröhliche Familie mochte ich auch sehr gerne :) Gerade Jo hat es mir angetan, die war dann auch in der Nachfolgerserie eine der Hauptpersonen ("Mrs. Jo und ihre fröhliche Familie").

Wo wir bei lehrreich sind... neben Georgie fand ich auch Lady Oscar total genial! :D Im Original heißt die Serie bzw. der Manga "Die Rosen von Versailles", weil es nicht immer um Oscar geht, sondern besonders auch um Marie-Antoinette.
Also, worum gehts: Im Manga wird zunächst von der Geburt drei wichtiger Personen berichtet, erst Hans-Axel von Fersen, der spätere Graf von Schweden, dann Marie-Antoinette, die spätere Königin von Frankreich und Oscar Francois de Jarjayes, die spätere Leibwächterin von Marie-Antoinette. Wie es Hans-Axel und Marie-Antoinette ergeht, kann jeder in Geschichtsbüchern nachlesen, nur Oscar ist eine fiktive Person. Nachdem Oscars Vater schon so viele Töchter zeugte, beschließt er, bei ihr eine Ausnahme zu machen, lässt sie auf den Namen Oscar Francois taufen und zieht sie wie einen Jungen auf. Es ist eine typische Drama-Serie, es geht um Liebe, Intrigen (gerade der Hof von Versailles ist ein einziger Hühnerhaufen), Verrat, aber auch Geschichte und Politik. Im Manga wird mehr Wert auf alle drei Personen gerichtet (er endet auch erst, nachdem auch der letzte gestorben ist), im Anime ist eher Oscar die Hauptfigur. Es geht auch um die schwierige Situation von Oscar, die wie ein Mann erzogen wurde, aber im Inneren eine Frau ist und zwischen ihren Gefühlen hin- und hergerissen ist (es gibt aber keine lesbischen Szenen, falls das jemand sucht :lol: nur Andeutungen) - doch auch weil sie eine Frau und wie ein Mann zugleich ist, wird sie von jedem Geschlecht begehrt.
Gerade weil die französische Geschichte/Politik so genial in Drama und Comedy (gerade im Manga) eingebaut wurde, habe ich die Serie sehr geliebt und auch etwas dabei gelernt. Die Autorin hat sich übrigens speziell an Max Frischs Biografie von Marie-Antoinette gehalten; man darf jetzt aber natürlich nicht erwarten, dass alles wahr ist, es wurde auch viel Fiktion eingebaut (gerade Oscar gab es nicht).

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Kann die Serie auch jedem empfehlen, aber ich denke, es ist mehr was für Mädchen :)
Ach ja, Idee für ein Trinkspiel: bei jeder blonden Person oder, wenn etwas glitzert, einen trinken. Nach einer Folge ist man besoffen XD
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Re: Animes der 80er/90er Jahre

Beitrag von püpp » Mi 8. Dez 2010, 16:36

Ja, Lady Oscar. Auch so ein Klassiker :D Die DVD-Box hab ich mir gestern bestellt. Ich freu mich schon drauf.

Hirschi hat geschrieben:Kann die Serie auch jedem empfehlen, aber ich denke, es ist mehr was für Mädchen :)
Ach ja, Idee für ein Trinkspiel: bei jeder blonden Person oder, wenn etwas glitzert, einen trinken. Nach einer Folge ist man besoffen XD

LOOOL wie geil! Na das werd ich mal machen ^^

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Re: Animes der 80er/90er Jahre

Beitrag von Hawk » Mi 8. Dez 2010, 17:10

Ich kann mich auch noch an die Lupin III - Filme errinern. Die Filme waren damals in Deutschland jedoch stark gekürzt worden. Mittlerweile gibt es die Filme aber komplett ungekürzt auf DVD. ( Siehe Amazon.de).

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Zur Handlung (Quelle: Wikipedia)
Lupin III ist wie sein Großvater ein Meisterdieb und verdient seinen Lebensunterhalt mit dem Diebstahl wertvoller Objekte. Begleitet wird Lupin dabei stets von seinem alten Bekannten Daisuke Jigen, einem meisterhaften Schützen. Eine weitere Begleiterin ist die Schönheit Fujiko Mine, der Lupin seit dem erstem Treffen hoffnungslos verfallen ist. Zwar arbeitet sie gelegentlich mit Lupin und seiner Gruppe zusammen, doch schafft sie es meistens allein die Beute einzustreichen und die anderen im Regen stehen zu lassen. Der letzte im Bunde ist Goemon Ishikawa XIII, ein japanischer Samurai und Meister der Schwertkunst. Goemon ist im Besitz des Allmächtigen Schwertes, das alles auf der Welt mühelos durchtrennen kann.

Da Lupin ein gesuchter Dieb ist, wird er ständig von Inspektor Zenigata verfolgt, welcher für Interpol arbeitet. Zenigata ist besessen davon, Lupin festzunehmen, doch bislang gelang ihm dies nur ein einziges Mal und Lupin konnte sich natürlich wieder befreien.

Der typische Inhalt der Serien bzw. Filme handelt meistens von geheimen Schätzen oder Dokumenten, die das Team um Lupin versucht zu stehlen. In den meisten Fällen gelingt dies zwar, doch Fujiko schafft es zumeist alleine mit der Beute durchzubrennen.


[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=BTnTgz9LNJ0[/youtube]


Der Animations bzw. Zeichnstil gefällt mir auch heute noch sehr, da er, wie ich finde, sehr originell und einzigartig ist. An die Handlung der Filme kann ich mich zwar kaum noch errinern, aber ich weiß, dass die Filme einen tollen Humor hatten und mich damals sehr begeisterten.

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Re: Animes der 80er/90er Jahre

Beitrag von püpp » Di 21. Dez 2010, 22:59

Die Kinder vom Berghof

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Handlung:
Wikipedia hat geschrieben:Ein kleines Mädchen namens Annette lebt mit ihren Eltern in einem Haus in den Bergen der französischsprachigen Schweiz, in Rossinière. Annettes Mutter stirbt bei der Geburt ihres zweiten Kindes, einem Sohn. Da ihr Vater viel arbeiten muss, erzieht Annette ihren Bruder Danny mithilfe ihrer Tante Marta. Nach einem Streit zwischen Annette und ihrem besten Freund Lucien kommt es zu einem Unglück. Lucien und Danny treffen in der Nähe einer Schlucht aufeinander und als die beiden in der Nähe einer Schlucht rangeln, stürzt Danny in die Tiefe. Mit der Nachricht von Dannys Tod kehrt Lucien in das Dorf zurück, wo er auf Annette und ihren Vater trifft, die er nun an die Stelle führt. Danny überlebt zwar das Unglück, trägt aber einen schweren Beinbruch davon. Der Arzt diagnostiziert, dass der Junge wahrscheinlich nie wieder ohne Krücken gehen kann.

Daraufhin kündigt Annette ihrem ehemals besten Freund die Freundschaft und dieser macht ihrem Bruder Geschenke, da ihn sein schlechtes Gewissen plagt. Dabei hat Danny Lucien längst verziehen, doch seine Schwester will jeglichen Kontakt zwischen den beiden verhindern. So wird beispielsweise von Lucien eine Arche samt Tieren geschnitzt, um es Danny zu schenken, welche jedoch von Annette an der Türe abgefangen und auf einen liegenden Brennholzstapel geworfen wird. Die zerbrochene Arche wird später von Danny beim Herumtollen gefunden.

So ahnt Lucien nicht, dass Danny ihm längst verziehen hat. Erst nachdem Lucien sein Leben auf dem Weg nach Montreux riskiert, damit ein berühmter Arzt sich das Bein von Danny ansieht, kann auch Annette ihm verzeihen. Als der Doktor dann in das kleine Dorf Rossinière zu der Familie kommt, verspricht er eine kostenlose Operation. Nun kommt Danny in eine Klinik in Lausanne und seine große Schwester wird zur Unterstützung in dem Haus des Arztes einquartiert. Annette und Lucien sind nun wieder beste Freunde.



Die Serie hat mir, wie damals auch, sehr gut gefallen. Die gehört genauso wie Georgie, Heidi und vergleichbaren Animes zu den "lehrreichen" Serien und das gefällt mir sehr gut. Sehr schön dargestellt ist die Freundschaft zwischen Annette und Lucien, mit ihren Höhen und Tiefen.
Allerdings ist mir in der Serie die Stigmatisierung der Geschlechter extrem aufgefallen. In einer Folge wird sogar wortwörtlich gesagt, dass Frauen (oder auch Mädchen) schwach sind und deswegen keine Sense benutzen dürfen :roll: Äähm, ja klar. XD
Und was mir auch negativ aufgefallen ist die Tatsache, dass wirklich ALLES auf Gottes Macht zurückgeführt wird. Man kann darüber streiten, wie mans sehen will, aber ich find sowas total altmodisch und naiv. Vor allem als Kind wird man dann durch solche Ansichten manipuliert. Ich mein, heutzutage weiß man, dass es allein dem Arzt zu verdanken ist, dass ein Bein wieder ordentlich zusammen wächst. Und nicht Gott -.- Nunja, die Serie ist ja schon alt... :mrgreen:

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Re: Animes der 80er/90er Jahre

Beitrag von Hawk » Do 23. Dez 2010, 21:46

püpp hat geschrieben:Nunja, die Serie ist ja schon alt... :mrgreen:


Ja und ich glaube in der Zeit, in der der Anime Die Kinder vom Berghof spielt, haben wirklich viele Menschen an einen schaffenden Gott geglaubt. Aber ich sehe das auch so, man sollte diese Gottesglorifizierung in einem Anime für Kinder nicht ganz so explizit aufzeigen, da Kinder ja heutzutage alles glauben, was in der Glotze gesagt wird. Na ja, aber damals, als der Anime erschien, hat das sowieso keinen interessiert. Am wichtigsten ist doch aber, dass die Geschichte was hergibt und das tut sie denke ich, wenn ich dein Feedback so lese.

@ Topic

Ich hab vorhin wieder in einer alten Manga-Power geblättert und bin auf einen sehr alten und witzigen Manga gestoßen. Der Manga heißt What's Michael? und ist perfekt für jeden Katzenfreund. In dem Manga geht es um eine japanische Katze mit dem Namen Michael, welche man in den einzelnen Kapiteln durch eine Menge Abenteur begleitet. In einigen Kapiteln driftet die Handlung im Manga dann auch schonmal in eine Fantasywelt ab, in der die Katzen aufrecht auf zwei Beinen gehen, Kleidung tragen und eigentlich ein Leben leben, wie das eines Menschen.

Bild Bild

Ist auf jeden Fall echt süß der Manga und eine Animeserie soll es dazu auch geben, welche ich aber noch nicht gesehen habe. Kennt noch jemand die Serie oder den Manga?

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Re: Animes der 80er/90er Jahre

Beitrag von püpp » Mo 27. Dez 2010, 17:40

Hawk hat geschrieben:Ja und ich glaube in der Zeit, in der der Anime Die Kinder vom Berghof spielt, haben wirklich viele Menschen an einen schaffenden Gott geglaubt. Aber ich sehe das auch so, man sollte diese Gottesglorifizierung in einem Anime für Kinder nicht ganz so explizit aufzeigen, da Kinder ja heutzutage alles glauben, was in der Glotze gesagt wird. Na ja, aber damals, als der Anime erschien, hat das sowieso keinen interessiert. Am wichtigsten ist doch aber, dass die Geschichte was hergibt und das tut sie denke ich, wenn ich dein Feedback so lese.

Ja, stimmt. Da werden richtig schön die Werte über Freundschaft und Bescheidenheit vermittelt. Ich denke das ist auch in erster Linie das, was die Serie ausmacht.

Hawk hat geschrieben:Ist auf jeden Fall echt süß der Manga und eine Animeserie soll es dazu auch geben, welche ich aber noch nicht gesehen habe. Kennt noch jemand die Serie oder den Manga?

Ne, noch nie was davon gehört.. sieht aber sehr putzig aus ^_^ Den Anime gibt es auf jeden Fall nicht auf deutsch, wie sieht es denn mit dem Manga aus?

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Re: Animes der 80er/90er Jahre

Beitrag von Hirschi » Fr 26. Apr 2013, 15:08

Muss den Thread mal wieder hochholen! :D Auf dem TV-Sender Anixe laufen gerade wieder einige Animes von früher, die ich als Kind echt geliebt habe. Im Moment schaue ich die beiden regelmäßig:

Das Dschungelbuch (1989)

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Die Story dürfte ja jeder kennen, hier eine kurze Zusammenfassung des Animes:
Der Junge Mogli verliert seine Eltern im indischen Dschungel und wird von Wölfen als einer von ihnen aufgezogen. Das Wolfspärchen Alexander und Luri nehmen ihn bei sich auf, sie selbst haben bereits zwei Jungen namens Sura und Akru (im Original sind beides Männchen, in der deutschen Fassung ist Akru ein Weibchen - was später zu peinlichen Fehlern führt). Moglis beste Freunde sind der Panther Baghira und der Bär Balu, die gleichzeitig seine Lehrer sind und ihm u.a. die Dschungelgesetze beibringen (z.B. dass man nicht alle Beutetiere aus Gefräßigkeit jagen sollte, da sie sonst ausgerottet werden). Der große Bösewicht ist Shir Khan, ein Tiger, der sich nicht an die Gesetze des Dschungels hält und dessen Ziel es ist, Mogli zu fressen. Er ist es, der am Tod von Moglis "Vater" Alexander verantwortlich ist.
Mogli wächst bei den Wölfen auf und hält sich selbst für einen. Die Tatsache jedoch, dass er nun mal ein Mensch ist, stößt nicht bei allen Tieren auf Gegenliebe auf: Beispielsweise verlangt ein befreundetes Wolfsrudel, dass er zurück zu den Menschen gehen soll. Ihr halbes Rudel wurde von bösartigen Menschen getötet und sie sind der Meinung, dass alle Menschen schlecht sind. Nach einem Streit mit der Wolfsdame Lala verlässt Mogli den Dschungel voller Selbstzweifel und findet sich an einem anderen Ort wieder. Dort tritt er in eine Falle und wird von einem Menschen namens Jogi gerettet und gesund gepflegt. Mogli begreift, dass nicht alle Menschen schlecht und böse sind (und er es somit auch nicht ist) und kehrt zu seinem Rudel zurück.
Später gibt es ein Wiedersehen mit Jogi und Mogli trifft auf dessen Enkelin Meshua.

Wie es ab da weitergeht, weiß ich noch nicht. Ich hatte als Kind nur die ersten vier Folgen auf VHS und aktuell hole ich alle Folgen nach :) Die Serie ist echt cool und reiht sich auch gut und gerne in die Liste der Animes ein, die "lehrreich" sind.


Z wie Zorro (1995)

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Kalifornien, frühes 19. Jahrhundert: Don Diego de la Vega erhält von seinem Vater einen Brief, dass er doch bitte aus Spanien zurückkommen möge. Die spanische Armee unterdrückt die Bevölkerung und niemand kann etwas ausrichten, auch Rebellengruppen werden schnellstmöglich zerschlagen. Diego will dagegen etwas unternehmen und bekämpft die Armee als ein maskierter Rächer namens Zorro. Damit ihm niemand auf die Schliche kommt, verbirgt er sein Geheimnis auch vor Familie und Freunden, vor ihnen tritt er als fauler und feiger Nichtsnutz auf. Ganz zum Ärger seiner Traumfrau Lolita, die ebenso wie er über einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn verfügt und sich im Gegensatz zu anderen Bewohnern ab und zu zur Wehr setzt (viel erreicht sie jedoch nie...). Sie ist in Zorro verliebt. Einer der wenigen, die von Diegos Geheimnis wissen, ist der kleine Waisenjunge Bernard, der ihn als "Kleiner Zorro" unterstützt.

Die Serie hatte ich als Kind zwar besser in Erinnerung (nicht ganz so trashig :lol: ), aber sie gefällt mir heute immer noch gut. Ich finds jedoch schade, dass fast jede Folge nach dem gleichen Schema abläuft und es nicht mal ein paar Folgen gibt, die eine zusammenhängende Story haben. Vielleicht kommt das noch später, habe noch nicht alles gesehen.


Auf Anixe läuft noch Robin Hood (ebenfalls der Anime), den muss ich danach auch nochmal gucken. Das Intro war so geil *_*


Kennt noch jemand diese Serien? :D
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Re: Animes der 80er/90er Jahre

Beitrag von SoulCube » Fr 26. Apr 2013, 21:34

Das Dschungelbuch war absolut spitze auch wenn ich leider nie den Kampf zwischen im und Shir Kan gesehen hab. Aber ich fand die Serie sehr gut und sehr spannend. Hab ich gern geguckt :)

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=8Vf8odLL_Xo[/youtube]

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Re: Animes der 80er/90er Jahre

Beitrag von Zombieslayer » Sa 27. Apr 2013, 01:57

ich find die dragonball-serie toll,leider gibts die noch nicht uncut auf deutsch
um was gehts

Der Manga Dragonball beschreibt die Abenteuer des Protagonisten Son-Goku und seiner Freunde, die sich immer wieder auf die Suche nach den sieben Dragonballs[A 1] begeben und zahlreiche Abenteuer zu bestehen haben. Die Geschichte beginnt mit Son-Gokus Kindheit ab einem Alter von zwölf Jahren[A 2] und seiner Zeit als Jugendlichem (Bände 1 bis 16) und endet mit seinem Leben als Erwachsenem (Bände 17 bis 42). Die einzelnen Handlungsstränge sind in Sagas unterteilbar und werden mit fortschreitender Handlung komplexer.

Ein weiteres Hauptmotiv ist der stetige Kampf von Gut gegen Böse. Um den Frieden zu sichern und die Erde zu retten, sehen sich Son-Goku und seine Freunde fortwährend mit Dämonen, gefährlichen Kriegern, machtgierigen Außerirdischen und sowohl Gegnern als auch Freunden aus der Zukunft konfrontiert, die in die Geschichte der Gegenwart eindringen. Fester Bestandteil der Geschichte sind auch die Kampfsportturniere.[A 3] Son-Goku und seine Freunde nehmen jeweils am 21., 22. und 23. und schließlich am 25. Turnier teil.

Handlungsort ist nicht ausschließlich die Erde, sondern kurzzeitig andere Planeten oder das Jenseits. Im Verlauf der Geschichte stellt sich heraus, dass sowohl der irdische Gott als auch Piccolo Namekianer sind und vom Planeten Namek stammen[4] und Son-Goku ein Saiyajin vom Planeten Vegeta ist

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=yhDhcyJkdKo[/youtube]


und Sailor Moon,die kommt endlich Winter 2013 auf DVD--um was gehts

Das tollpatschige Mädchen Usagi Tsukino, genannt Bunny, trifft eines Tages die sprechende Katze Luna, die dem Mädchen sein Schicksal als Sailor Moon, Kriegerin für Liebe und Gerechtigkeit, offenbart. Bunny muss die Mondprinzessin finden, da es eine geheimnisvolle Macht gibt, die die Erde und den Mond bedroht. Nur die Mondprinzessin ist in der Lage, diese bösen Mächte zu besiegen und für immer aus der Galaxie zu verbannen. Sie bedient sich dabei des Silberkristalls, der wohl stärksten Waffe im Universum, der demjenigen das Leben nimmt, der seine volle Macht entfaltet. Nach und nach trifft sie die Sailor-Kriegerinnen Merkur, Mars, Jupiter und Venus, die ihr, mit ihren eigenen, speziellen Angriffen, aber vor allem mit ihrer Freundschaft und Liebe, im Kampf gegen das Böse zur Seite stehen. Seit der ersten Folge, seit dem ersten Kampf, den Sailor Moon zu bestehen hatte, steht ihr auch Tuxedo Mask zur Seite und hilft ihr immer wieder gegen die Bösewichte anzutreten. Schon bald stellt sich heraus, dass Bunny selbst die Mondprinzessin ist, nach der sie schon die ganze Zeit sucht. Nachdem sie ihren ersten großen Feind besiegt hat, kommen aber neue Feinde und bedrohen die Erde. Bunny, oder Sailor Moon, muss sich also stetig weiterentwickeln, sich immer schwierigeren Gegnern stellen, bis sie in der letzten Episode durch ihre pure Existenz, ohne Waffen und jegliche Angriffe, den letzten und größten Feind – die stärkste Sailor-Kriegerin der Galaxis, Sailor Galaxia – allein durch eine Berührung und die Fähigkeit zu lieben, zu vergeben, und in jedem Bösewicht eine gute Seite zu sehen, besiegt.
http://www.sailormoongerman.com/2013/04 ... achst.html
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=NCC_-1gVE5Q[/youtube]
Das sit Intro find ich allerdings besser
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=ten4sIwapQ4[/youtube]
Wurde auch später im deutschen TV eingesetzt
eine neue serie ist auch in Arbeit bzw Anime
http://www.sailormoongerman.com/2013/04 ... nicht.html
Bild

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Re: Animes der 80er/90er Jahre

Beitrag von Hirschi » Sa 4. Mai 2013, 22:10

@SoulCube: Hach, das Intro ist so klasse! :D Ich habe jetzt auch endlich die Folge gesehen, in der Mogli Shir Khan platt macht. Das war ziemlich krass. Momentan bin ich jetzt da, wo Mogli zurück ins Menschendorf geht (nachdem er von dort vertrieben wurde und in den Dschungel zurückkehrte), um Meshua + Familie zu retten.

@Zombieslayer: Dragon Ball ist so geil :mrgreen: Den Manga lese ich jedes Jahr einmal komplett durch, weil ich ihn so toll finde. Den Anime schaue ich nicht mehr so gerne. Aktuell laufen die Folgen (Dragon Ball & Dragon Ball Z) immer Sonntag frühs auf RTL II und ich habe mal wieder reingeschaut. Da ging es darum, dass Cell C18 fand und zu seiner superduper Form mutiert ist. Wie sich das halt alles hinzieht... Es gab wirklich Folgen, wo GAR NICHTS passierte!! >.<
Zu Sailor Moon muss ich wohl nichts sagen, einer meiner Favoriten :) Freue mich sehr auf die neue Serie und bin gespannt, wie die so sein wird.
Übrigens haben wir zu beiden Serien Threads, falls du mal Lust auf eine Plauderstunde hast :D Dragon Ball Thread & Sailor Moon Thread


@Topic: Z wie Zorro ist fertig geschaut, aktuell wird geguckt:

Die Schatzinsel (1978)

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Der Anime basiert auf dem gleichnamigen Roman von Robert Louis Stevenson. Der 13-jährige Jim Hawkins arbeitet gemeinsam mit seiner Mutter in deren Gaststätte Admiral Benbow, bis eines Tages ein mysteriöser Mann erscheint, der sich dort einnistet. Er ist in Besitz einer bestimmten Schatzkarte und total paranoid, dass ihn gewisse Leute verfolgen würden; ganz besonders Angst hat er vor einem einbeinigen Mann. In späteren Folgen tauchen Piraten auf, die den Schatzkarten-Besitzer jagen und es stellt sich heraus, dass auch er ein Pirat ist. Genauer gesagt war er Pirat auf dem Schiff des Kapitäns Flint, der einen sagenumwobenen Schatz auf einer Insel versteckte. Der Mann stirbt und Jim gelangt in den Besitz der Schatzkarte.
Daraufhin fahren Jim, der wohlhabende Mr. Trelawney (der das Schiff Hispaniola bereitstellt) und der Arzt/Richter Dr. Livesey mit Kapitän Smolett und einer Crew zu der Schatzinsel, um den Schatz von Flint zu heben. Jim freundet sich mit dem einbeinigen Koch John Silver an, nicht wissend, dass dieser der neue Kapitän von Flints ehemaliger Piratenmannschaft ist. Auf der Schatzinsel angekommen kommt es zum Eklat. Die Mannschaft spaltet sich in zwei Gruppen und es beginnt ein Wettstreit um den Schatz.

Mich hat die Serie als Kind ziemlich beeindruckt, weil sie einen vergleichsweise "harten" Zeichenstil hat und viele schlimme Dinge passieren. So erkranken einige Leute an Malaria, manche werden angeschossen und sogar getötet, an einer anderen Stelle wird ein Pirat wahnsinnig und tötet seine eigenen Leute. Zwar hält sich das Blut in Grenzen, doch einige Dinge sich doch relativ brutal. Dafür ist die Serie meines Wissens nach ungeschnitten in Deutschland erschienen.
Ist jetzt nicht meine Lieblingsserie, v.a. weil Jim einem unglaublich auf den Keks gehen kann, dafür lohnt es sich schon allein wegen John Silver. Der ist cool :mrgreen:
I chose the language of gratitude

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